Sowie ich lesen konnte, waren Puppen für mich gestorben

Shownotes

Silvia Didem konnte als Kind aus dem beschwerlichen Alltag mit Hilfe von Büchern entfliehen, die ihr Vater aus der Werksbibliothek mitbrachte. Später wurde sie Augenoptikerin und studierte Astrophysik, weil sie, frei nach Goethe, wissen wollte, was die Welt im Innersten zusammenhält.

Weil Voyager und Deep Space Nine nicht so zu Ende gingen, wie sie es gerne gehabt hätte, begann sie selber das Schreiben.

Die Buch-Tipps der heutigen Folge: Burkhard Spinnen, Nevena Als EBook bestellbar: https://buchbrader.buchhandlung.de/shop/article/19407115/burkhard_spinnen_nevena.html

Nina George, Das Bücherschiff des Monsieur Perdu https://buchbrader.buchhandlung.de/shop/article/54170874/nina_george_das_buecherschiff_des_monsieur_perdu.html

Transkript anzeigen

00:00:09: Little Schnack, der Podcast für alle die gerne schreiben.

00:00:13: Für alle die gern lesen und für alle, die gerne podcast hören präsentiert vom Leseforum Oldenburg eV.

00:00:29: Moin und herzlich willkommen!

00:00:30: Da ist sie die Folge Nummer twenty-fünf des Literaturpodcasts von LeseForum Oldnburg iV.

00:00:36: My name is Oliver Bruns und er freut sich wahnsinnig Sie und Euch wieder begrüßen zu können.

00:00:42: Danke fürs Einschalten.

00:00:45: Was haben wir heute vor?

00:00:46: Nun, es gilt natürlich einen Rückblick zu tätigen auf die Oli-Brie, unsere erste Oldenburger Buchmesse für Erwachsenenliteratur.

00:00:57: Und dann haben wir wieder ein Interviewgast unserer Vereinsschwestern.

00:01:02: Sylvia Diedem ist heute da und die habe ich Anfang Juli zu Hause besucht und wir haben ein wunderbares Gespräch aufgenommen.

00:01:12: Ich kann euch jetzt schon versprechen, Sylvia ist im besten Sinne des Wortes anders als andere und das macht ja auch ein Vereinsleben so reich dass wir alle ein bisschen anders ticken, dass wir allen andere Herangehensweise haben an Literatur anschreiben.

00:01:27: Und Sylvia is da etwas ganz Besonderes!

00:01:29: Und warum das so ist?

00:01:31: Das erfahrt ihr gleich in dem Interview, das ich mit ihr geführt habe.

00:01:36: Aber bevor wir dazu kommen muss ich natürlich jetzt als allererstes einen würdig in den Rückblick halten auf die Ulibri-Sixundzwanzig, unsere erste Buchmesse für Erwachsene Literatur.

00:01:48: Wir haben es an dieser Stelle ja auch schon mehrfach thematisiert in den letzten Podcastfolgen dass wir im Lesenforum Oldenburg uns absolut sicher waren das Oldenburger bereit ist für eine solche Messe, dass sie Lust darauf haben und dass das ein gelungenes Projekt werden könnte.

00:02:07: Und ich glaube, ich lehne mich nicht so weit aus dem Fenster, weil ich sage ja, das war es!

00:02:11: Die Ulibri-Sixundzwanzig war ein voller Erfolg.

00:02:14: Wir haben die sechzig Ausstellertische allesamt verkauft.

00:02:17: Wir mussten noch einige sogar absagen.

00:02:19: Es hätten auch gerne ein paar mehr einen Tisch gehabt.

00:02:24: Die Jugendherberge hat uns ein wunderbares Ambiente geboten.

00:02:28: Es war räumlich an der ein oder anderen Stelle ein bisschen beengt aber da haben wir uns eine ganze Reihe von Ausstellern gespiegelt.

00:02:35: Das hat aber auch dazu beigetragen, dass wir uns untereinander besser kennengelernt haben.

00:02:40: Netzwerken konnten ein bisschen schnacken konnten und auch in den Stunden wo vielleicht nicht ganz so viel Besucher da waren war trotzdem immer das Gefühl es ist was los weil es halt auch eben ein klein bisschen beengt war.

00:02:53: Wir haben Aber insgesamt übrigens das muss erwähnt werden wir haben ja gezählt Es waren ungefähr acht hundert besucherin und besucher da.

00:03:00: also einen fantastischer Erfolg das kann man gar nicht anders sagen.

00:03:04: Und natürlich vielleicht auch ein bisschen angelockt von unserem Schirmherrn Klaus-Peter Wolff dem erfolgreichen Ostfriesenkrimi-Autor, von dem man eins sagen muss wirklich schlichtweg ein netter Kerl.

00:03:18: Absolut ein netTER Kerl, totale Bodenhaftung, auch wenn er Millionen und Abermillionen vom Büchern verkauft hat!

00:03:25: Er weiß genau, wo er herkommt.

00:03:26: Seine Biografie ist bekannt, dass er mit Anfang zwanzig mit einer Verlagsgründung Pleite gegangen ist.

00:03:33: Millionen Schulden hatte jahrelang mit dem Gerichtsvollzieher Per Duva und jetzt eben in der zweiten Lebenshälfte zu einem erfolgreichen Autor geworden ist, der vermutlich mit abgeschlossener Vermögensplanung da steht.

00:03:50: Und trotzdem, Klaus Peter Wolf war um zwölf Uhr bestellt.

00:03:53: Er war schon um halb elf da ist von Stand zu stand gegangen hat mit fast jedem gesprochen in ganz vielen auch wirklich von auf Augenhöhe über Literatur über Cover über das Entstehen von Literatur und Veröffentlichung gesprochen erstand bereit für unzählige Selfies und hat immer dieses nette Lächeln drauf gehabt dass wir von ihm kennen.

00:04:13: Das war wirklich großartig.

00:04:14: Ich durfte mit ihm dann ja noch eine Fragestunde machen, auch da war er total nahbar und hat eben auch klar gemacht warum er die Urlibrie unterstützt hat nämlich weil er genau weiß wo er herkommt, weil er ganz genau weiß wie schwierig das ist mit seiner Literatur sich durchzusetzen erinnerte dann auch daran dass er sein allererstes Manuskript zweihundert Verlagen geschickt hat, das muss man sich mal vorstellen.

00:04:41: Hundert neunundneundzig Absagen eingesteckt bevor dann einer gesagt, das machen wir also unfassbar.

00:04:47: und insofern sagt er ja genau solche Messen sind dafür da den Kontakt zwischen Leserinnen und Lesern einerseits und den Autorinnen und Autoren andererseits herzustellen und sich kennen zu lernen und vielleicht die Literatur an dem Mann zu bringen.

00:05:04: Sechzig Ausstellertische haben wir schon gesagt.

00:05:05: Achthundert Besuch haben wir gesagt, es gab noch jede Menge Workshops und schönen Dank bei der Gelegenheit nochmal an Stefan Wellmann, der über KI in der Literatur Entstehung gesprochen hat.

00:05:14: Manfred Lukaszewski war da und hat über die nicht nüchternde Realität der Morde gesprochen also nach dem Motto wie bringe ich den anderen denn mal richtig um?

00:05:23: Florian Isensey war da Und er hat über Aspekte der Buchherstellung gesprochen.

00:05:27: und zum Schluss um fünfzehn Uhr waren auch Rolf Ulitzka ein Auch sehr erfolgreicher Ostfriesenkrimi, Schreiber der von Self-Publisher zum festen Vertragsverlag gekommen ist und erzählt hat von seinem Werdegang.

00:05:42: Und jede Menge Tipps hatte für andere Leute.

00:05:44: dazu haben wir noch an zwei Stellen Lesung gehabt.

00:05:47: Da hat uns die Jugendherberge einmal eine Ecke unten im Erdgeschoss zur Verfügung gestellt.

00:05:51: Eine zweite Leserecke war oben, die waren ein bisschen begrenzt aber da hat es auch kuschelige Ereignisse gegeben und einen engen Kontakt zwischen Autorinnen, Autoren und der Leserschaft.

00:06:04: also das ist super.

00:06:05: fassen wir zusammen!

00:06:06: Die O-Libri XXVI war ein Erfolg.

00:06:08: Es ist übrigens auch finanziell für uns aufgegangen.

00:06:11: Wir haben sehr gut gewirtschaftet.

00:06:12: Wir mussten als Verein nur ganz wenige hundert Euro dazugeben.

00:06:17: Der Rest ist über Sponsoren, Merchandiseinkünfte und Standgebühren zusammengekommen Und es steht jetzt schon fest Es wird eine UliBri-Karate für den Urlaub im Jahr twenty siebenundzwanzig geben.

00:06:30: Wir sind im Moment dabei zu überlegen wie genau wir das gestalten wollen.

00:06:36: Wir möchten gerne eine größere Fläche haben Und da sind die Räumlichkeiten in Oldenburg dann nicht so wahnsinnig vielfältig vorhanden.

00:06:46: Das neue Stadion ist noch nicht fertig und die Nein Spaß Seite, aber solche Location Weser-Emshalle wird gerade renoviert.

00:06:56: Das fällt schon mal aus!

00:06:58: Also gucken wir uns grade um.

00:07:00: welches könnte eine gute Location sein, um die Ulibrii-Siebundzwanzig stattfinden zu lassen vermutlich im September nächsten Jahres Wenn alles feststeht, dann werden wir das über unsere verschiedenen Kanäle vielleicht auch hier bei Littelschnack gerne veröffentlichen und euch Bescheid geben.

00:07:16: So, dass mal dazu.

00:07:18: also herzlichen Dank nochmal an alle Macherinnen und Macher!

00:07:22: An all meine Vereinsschwestern und Vereinsbrüder die dieses Ding auf die Beine gestellt haben.

00:07:28: Es waren letztendlich sieben, vielleicht acht Leute, die das durchgezogen haben.

00:07:31: Das muss man bei Der Gelegenheit immer sagen und dafür ist es einfach eine fantastische Arbeit gewesen wo wir ganz viel Lob bekommen haben.

00:07:40: Ein, zwei Unzufriedene waren auch dabei.

00:07:42: Das lässt sich nun einmal nicht ändern, dass immer einer dabei ist und sagt naja ich fand es jetzt nicht ganz so dolle aber das ist eine super Quote wenn sich ein, zwei von sechzig Ausstellerinnen und Ausstellern hinterher etwas beklagen dann glaube ich können wir da sehr sehr zufrieden sein.

00:07:56: vielen Dank nochmal an unsere Sponsoren die Stadt Oldenburg Die Oldenburger Volksbank Und auch an unserer Bürgermeisterin Petra Averbeck die sich es sich nicht hat nehmen lassen die Uli Brie zu eröffnen und ein nettes Gruß vorzuhalten.

00:08:09: Und auch dann, auch sie ist noch stundenlang über die Messe gepilgert und hat ganz viele Gespräche geführt und war begeistert von diesem bürgerschaftlichen Engagement.

00:08:19: So!

00:08:20: Das also soll jetzt mal reichen als Rückblick auf die O-Librärie.

00:08:24: zwanzig ist sechsundzwanzig und nun liebe Leute kommen wir wie angekündigt zu dem Gespräch das sich Anfang Juli im Haus von Silvia Dieter mit ihre selbst geführt habe.

00:08:38: Und ich hab euch versprochen, es ist eine ganz außergewöhnliche Persönlichkeit und mit einer ganz außer- gewöhnlichen Liebe zur Literatur.

00:08:48: und wie sie das macht und was ihr wichtig ist und was sie für eine Persönlichkeit sind.

00:08:52: Das erfahrt ihr genau jetzt und bei dem zu dem Gespräch wünsche ich recht viel Spaß!

00:08:58: Das Schöne an diesem Job für das Leseforum Oldenburg ein Podcast machen zu dürfen, ist dass ich immer wieder in Wohnzimmer eingeladen werde.

00:09:05: Zu völlig interessanten Leuten und dass wir bei der Gelegenheit die Möglichkeit haben können euch allen, die diesen Podcast hören diese wunderbare Diversität auch in unserem Leseforum deutlich zu machen und bei allen anderen hier schon mal zu Gast waren oder es in Zukunft sein werden Weil es gibt natürlich eins, was uns alle verbindet.

00:09:26: Die Liebe zur Literatur!

00:09:27: Dass wir gerne schreiben und lesen, dass wir haptische Bücher total cool finden.

00:09:32: Und heute sitze ich eben wieder an einem Wohnzimmer-Tisch der voll ist mit Büchern und zwar so richtig aus Papier und Hardcover wie sie das gehört und mir gegenüber sitzt die sehr geschätzte Silvia Diedem.

00:09:43: Hallo und herzlich willkommen im Podcast Littelschnack.

00:09:48: Ich freue mich sehr, dass du mich eingeladen hast und dass wir hier jetzt einfach mal ein bisschen über dich schnacken können.

00:09:53: Ein bisschen über deine Bücher und über verschiedenes Meer was uns gleich inhaltlich so über den Weg läuft.

00:10:00: Du bist Jahrgang.

00:10:01: Ja, das heißt nächstes Jahr ist ja schon wieder ein Runder Geburtstag.

00:10:06: Nächstes Jahr die Achtzig.

00:10:10: Wie hat das bei dir so, du bist glaube ich gelernte Augenoptikerin wenn ich es richtig

00:10:14: erinnerung

00:10:15: habe?

00:10:15: Ich bin Augenoptikermeisterin.

00:10:17: Meisterin

00:10:17: genau, so viel zeit muss sein!

00:10:19: Ja ja, das war harte Arbeit!

00:10:22: Das glaube ich dir, das gibt's nicht geschenkt.

00:10:24: Aber und das wird ja dann, wenn wir gleich auf deine Literatur kommen.

00:10:28: Hier liegt der Tisch hier nicht voll mit Romance, mit was weiß ich oder Krimis oder so sondern du bist ja auch aus einem großen Hang zur Astrophysik entwickelt.

00:10:39: Richtig!

00:10:39: Das gehört zu deiner Persönlichkeit so eng dazu dass sich da gleich mal einhaken möchte.

00:10:44: wie kommt man bitte von Augenoptik dann zur Astrophe?

00:10:48: siegt?

00:10:49: Du hast es sogar studiert.

00:10:50: Der Weg ist ja hinterher an der Uni.

00:10:52: Als ich dann zur Uni ging, hatte ich auch Astrophysik belegt.

00:10:56: Der Weg is andersrum!

00:10:59: Wie komme ich von der Astrophusik zu Augenobteck?

00:11:03: Denn so wie ich lesen konnte war für mich Puppen und sonstiges gestorben.

00:11:09: Ich habe also nur noch gelesen Und mein Vater hat mir aus der Werksbücherei in Osnabrück damals wo ich aufgewachsen bin immer schöne Bücher mitgebracht und da er auch Interesse für hatte, Science Fiction.

00:11:25: Das war noch gar nicht viel verbreitet, Science fiction für Kinder in den fünftiger Jahren.

00:11:31: aber es hat mich sofort ergriffen weil ich heute im Alter vermute wir hatten eine schwere Zeit in den fünfziger Jahren mit zwei kranken Elternteilen und das war für mich ne Flucht.

00:11:47: Also ich konnte in den Geschichten verschwinden und woanders sein, und musste mich nicht mit dem Elend der Krankheiten zu Hause befassen.

00:12:00: Und dann habe ich immer wieder Science Fiction gelesen und im Alter von zwölf dreizehn vierzehn Jahren kommt.

00:12:08: dann aber kam für mich dann der Zeitpunkt, dass ich die Wissenschaft dahinter erklärt haben wollte.

00:12:16: Zum Beispiel geht das überhaupt?

00:12:18: Und wie ist es da am Himmel überhaupt geschaffen und im Weltall?

00:12:22: Dann habe ich angefangen, erst mal für normalsterbliche Menschen die Astronomie Astrophysik zu lesen.

00:12:37: Als die Frage des Berufes aufkam, war dann eben was interessiert mich?

00:12:44: Also um Gottes Willen kein Büro.

00:12:47: Und ich habe schon immer bis heute wissen wollen und war fasziniert von Licht.

00:12:57: Der einzige Beruf der für mich mit einer mittleren Reife möglich war Eben Augenoptikerinnen.

00:13:05: Jetzt gließt sich der Kreise.

00:13:07: Und da habe ich dann das erste Mal den physikalischen Hintergrund von Licht gelernt.

00:13:16: und es war faszinierend, als ich mich mit den Fünfzig näherte... Ich hab die Meisterprüfung gemacht in einem größeren Oldenburger Geschäft gearbeitet Und als ich mich dann so den fünftiger Nährte kriegte, ich so eine Art Mitlife Crisis.

00:13:41: Ist das jetzt alles?

00:13:43: Nein!

00:13:44: Ich will mehr wissen.

00:13:45: Ich will verdammt noch mal wissen wie Goethe so schön sagt was die Welt im Innersten zusammenhält also eben Physik Atomphysik Molekülfysik, Quantenphysik Astrophysik.

00:14:03: Das alles wollte ich wissen.

00:14:05: und dann weil ich ja kein Abitur machen konnte wegen unserer finanziellen Verhältnisse da in den fünftiger, sechziger Jahren habe Ich bei der Volkshochschule einen Zettkursus belebt ein Zulassungskurs zum Studium für die Universität Und da ich meine Meisterprüfung gut genug gemacht hatte, musste ich nur Prüfungen ablegen im Fachphysik.

00:14:35: Dazu bin ich zwei Jahre dann eben einmal zur Volkshochschule gegangen um zu sehen kann ich das noch?

00:14:45: Und dann hat er

00:14:46: schon einmal eine Herausforderung, mit fünfzig wieder anfangen zu lernen.

00:14:49: Dann

00:14:49: biegen andere schon so langsam Richtung Ruhestand ein und so gibt es noch

00:14:53: mal Gassi.

00:14:53: Ja vor allen Dingen die ganze Integralrechnung und Differenzialrechnungen hatte ich ja nie gehabt in der Schule.

00:15:00: Da gibt es aber an der Uni einen Beauftragten, der sich um diese Z-Prüflänge kümmert.

00:15:05: Zudem bin ich regelmäßig hin habe auf bekommen, die ich bearbeitet habe und mit ihnen besprochen habe.

00:15:12: Ja dann gab es dann die Prüfung und die habe ich sehr gut bestanden weil ich mir ja als Thema für meine Physikprüfung da, die Optik natürlich ausgesucht hatte und da habe ich das auch ganz gut gemacht.

00:15:33: Man darf dann dieses Fach... Ich durfte dann damals, zwei Tausend Eins, durfte ich dann dieses fach Physik studieren?

00:15:42: Okay bevor wir da gleich weitermachen würde ich gerne nochmal ganz kurz zurückgehen weil wir sind jetzt ja gesprungen quasi von den Fünfziger Jahren bis Ende des letzten Jahrhunderts wo du fünfzig geworden bist.

00:15:54: Ich kam mich daran an, ich bin ja genau zwanzig Jahre junger als du.

00:15:58: Man war in den Sebensechzig geboren und als ich so ein Junge war ging das ja los, also neben dem da schon immer Raumschiff Enterprise lief.

00:16:06: davor gab es ja dann auch Orion glaube ich mit Dietmar schön her, den berühmten Bügeleisen.

00:16:11: Oh fantastisch!

00:16:13: Ja!

00:16:13: Den berühmen Bügelleisen als Steuerelement wenn man sich alles täuscht und dann ging's ja im Kino los Star Wars, so war ja ganz große Geschichte.

00:16:22: Bist du, was deine Begeisterung für Science Fiction angeht eher bei den Büchern geblieben oder hast Du auch eben Fernsehen und später Kino auch zur Kenntnis genommen und genauso genossen?

00:16:32: In den achtziger Jahren habe ich Star Trek entdeckt.

00:16:36: Und Star Trek hat mir zugesagt weil es jedenfalls im groben... Rahmen sich physikalisch und naturwissenschaftlich begründet.

00:16:49: Natürlich ist das mit dem Beam so eine Sache, aber immerhin es wäre es ist rechnerisch und physikal schmöglich auch wenn wir diese unglaubliche Menge an Energien nie zur Verfügung haben werden.

00:17:03: Naja und Captain Kirk hatte bereits ein Clap-Handy,

00:17:07: dass

00:17:07: wir heute alle in der Tasche haben... Was

00:17:09: ich heute noch habe!

00:17:12: Der konnte so mit seinem Computer reden wie wir heute mit Siri auf dem iPhone reden.

00:17:17: Richtig Also das fand ich ja.

00:17:20: also ich bin selbst nie so ganz großer Tracky gewesen aber im Rückblick muss ich sagen Das finde ich doch echt beeindruckend wie solche Autoren dann Wo immer sie diese Ideen auch her haben, ob sie doch mal heimlichen Zugriff schon auf so ein Labor hatten oder so.

00:17:35: Aber das ist jetzt mal egal.

00:17:37: aber da sind hier auch Dinge erzählt worden die für uns heute selbstverständlich sind.

00:17:40: Ja Jean Roddenberry war ja ein Pilot, ein Kriegspilot und bei Jean Rodnenberry.

00:17:46: Und der war was?

00:17:47: Der war Pilot im Krieg.

00:17:48: Nein,

00:17:48: er war Autor

00:17:49: von... Er hat Star Trek erfunden!

00:17:52: Das wollte ich wissen.

00:17:54: Und ich bin allerdings auf Star Trek erst in den Achtzigerjahren gekommen, und zwar mit den Serien der nächsten Generation.

00:18:03: Und habe dann erst das zurückverfolgt... Nach vorne verfolgt!

00:18:07: Und Voyager war ja mein Liebling weil es eine Frau als Kaptengabe nicht?

00:18:12: Das ist er klar.

00:18:14: Ja und da kommen wir jetzt auch zu dem wie ich an meine Bücher gekommen bin Weil nämlich Voyager und Deep Space Nine die Serien nicht so endeten wie mir das Gefühl.

00:18:26: Genau, du hast mir im Vorgespräch gesagt.

00:18:29: Im Grunde genommen war einer deiner Antriebe neben dieser Leidenschaft für die Zukunft, die Leidenschaft für Physik, für Optik, Für Licht was eben auch ich wollte eigentlich Voyager & Deep Space Ninemals so zu Ende schreiben wie ich das gut finde.

00:18:44: Ganz genau!

00:18:45: Ich habe das immer mein Mann erzählt und dann hat er irgendwann die Geduld hat er nicht verloren, aber er hat mir empfohlen.

00:18:52: Dann schreibt das doch mal auf!

00:18:54: Ja und dann habe ich das geschrieben und nun ist es ja aber ein nur als Fanfiction.

00:19:04: darf man so etwas überhaupt weitergeben.

00:19:07: Man darf das niemals veröffentlichen.

00:19:09: da liegen ja Rechte drauf.

00:19:10: Ich,

00:19:12: im Jahr zwei tausend neun mit einem weiteren bekannten Freund zusammen das Oldenburger Trek Dinner gegründet hatte.

00:19:23: Das heute noch existiert mit über fünfzig Mitgliedern.

00:19:27: Da konnte ich dann meine Geschichte los werden natürlich aber immer.

00:19:32: ich durfte nicht veröffentlichen und Dann hat mich das irgendwann geärgert?

00:19:36: Ich hatte noch so viel Ideen Und hab gesagt ich will ja auch mal was auf dem Markt bringen und habe dann angefangen mir die erste Geschichte auszudenken.

00:19:46: Und der zweite Band und der dritte Band, die schlossen sich dann ganz nahtlos da dran an.

00:19:53: Ganz kurz mal eben für alle Trackies, die jetzt vielleicht zuhören und da noch nie was von gehört haben?

00:19:57: Was bitte ist das Track Dinner?

00:20:00: Wo kann man sich informieren?

00:20:01: Ich sehe mal ganz kurz, für wen ist das eine coole Idee?

00:20:03: Ja, dass es für alle Science-Fiction Freunde und zwar jeglicher Couleur Science Fiction ein Treffpunkt einmal im Monat.

00:20:15: Die haben eine Website, Oldenburger Treckdinner und die treffen sich... gehen zusammen auf Conventions wenn sie das möchten.

00:20:27: Aber Sie lesen, Sie erzählen sich was?

00:20:29: Sie machen Aktionen in Bremen oder Friseute oder wo es sich ergibt sind begeistert in ihrer Freude an Science Fiction und treffen sich einmal im Monat.

00:20:44: Ja.

00:20:44: Okay, dann haben wir das.

00:20:45: also wer das googlen will, oligotrack dinner?

00:20:48: Dann findet man das auf

00:20:49: jeden

00:20:49: Fall.

00:20:49: es geht nicht nur um Star Trek Es geht um Science Fiction

00:20:52: im Allgemeinen.

00:20:54: Es gab ich auch immer hier im Podcast war ja schon mal auch ein Perry Roden Autor zu Gast, der sich ein Mitschüler von mir, der einen späten Jahr an seinen Kindheitstraum erfüllt hat und heute zu den Autoren dieser Serie gehört.

00:21:08: Für dich auch Heftromane?

00:21:09: War das auch was, was dir begegnet ist?

00:21:11: Nein!

00:21:12: Ist mir nicht begegnete.

00:21:13: Ich werde Olaf Bescheid sagen geschickt in meinen

00:21:15: Heft.

00:21:15: Ja ich habe mal welche gelesen aber bin nicht dabei geblieben.

00:21:22: Okay, also auch diese Genre ist ja riesengroß.

00:21:23: Riesig!

00:21:24: Man kann ihr machen was man will.

00:21:26: Also dann kommen wir mal eben dazu das.

00:21:28: jetzt haben wir schon eine Reihe von deinen Antriebsfedern haben wir jetzt so ein bisschen benannt.

00:21:33: und kommen wir jetzt mal zu dem zurück was du irgendwie schon angesprochen hast.

00:21:36: Du hast dann gesagt So Jetzt will ich auch mal etwas schreiben Was ich auch veröffentlichen darf weil die Space Nine weiter schreiben Das Geld für die Rechte hat man gar nicht, sollte man sich jemals überhaupt bekommen.

00:21:49: Und dann hast du also dir selber was ausgedacht.

00:21:50: und als erster das mir eingefallen ist Du hast ja eine Sache dann doch gleich fortgeführt in deinem Roman spielen Frauen eine große Rolle?

00:21:58: Ja unbedingt!

00:21:59: Unbedingt!

00:21:59: Also nicht so wie bei Deeps Face.

00:22:00: Nein, das eben gesagt war.

00:22:01: ja

00:22:02: Wojaca mit den starken Frauen, drei starke Frauen... Jetzt hat mich immer am meisten angesprochen.

00:22:10: Da gab es noch einen weiteren Auslöser.

00:22:13: Und ein weiterer Auslöser waren religiös begründete Attentate.

00:22:21: und irgendwann kam mir dann so ganz spontan die Idee, wenn die Geschichte anders verlaufen wäre und wir eine andere kulturelle Geschichte und religiöse Geschichte erlebt hätten in der menschlichen Kulturzeit, in den letzten zwei tausend dreitausend Jahren wären dann unsere Welt und unser Zusammenleben eine andere.

00:22:50: Und da habe ich einen Punkt gesucht an dem eine einzige Frau die Weltgeschichte ändern könnte.

00:22:57: Denn man muss ja sehen, dass eine einzelne Frau über Jahrtausende nichts wert war.

00:23:06: Und da habe ich dann das Einzige getan, was nicht physikalisch exakt ist.

00:23:12: Ich habe eine Zeitreise in die Vergangenheit gemacht – in meinem Buch.

00:23:18: Man kann zwar in die Zukunft Zeit reisen mit Einstein und so weiter aber man kann nicht in die vergangenheit reisen.

00:23:28: Ich hab' das trotzdem getan und habe mir dann eine Möglichkeit ausgedacht wie ich das begründe und habe dann wie gesagt einen Punkt gesucht, an dem eine kleine Entscheidung die getroffen wird von einem... es muss natürlich also jemand sein der Macht hat.

00:23:51: Eine einzige Entscheidung, die ganze Welt verändert!

00:23:54: Und diesen Punkt hab ich gefunden.

00:23:57: Den konnte ich auch so beeinflussen dass er diese Entscheidung auch traf.

00:24:07: Und dann hat sich die ganze Welt verändert, ich weiß nicht, soll ich das jetzt

00:24:12: sagen?

00:24:13: Mir fällt gerade spontan dazu ein, es gab mal einen Werbespot von Mercedes-Benz der natürlich nie veröffentlicht wurde, der ist nämlich von Studierenden gemacht worden.

00:24:23: und dieser Mercedes-Benz macht eine Zeitreise nämlich nach Braunow am Inn...

00:24:28: Ach so!

00:24:29: Ja in die neuere Geschichte!

00:24:30: Genau,

00:24:31: nach Brauno von Innen überfährt den kleinen Adolf und dann steht da nur drin Mercedes-Benz erkennt gefahren bevor sie entstehen.

00:24:41: Das war eine Studie die nicht autorisiert ist, die kann man trotzdem bei YouTube sich angucken.

00:24:46: wunderbare kleine Spot.

00:24:47: aber wenn auch natürlich sehr tragisch stirbt hier ein Junge darf man ja auch nicht vergessen.

00:24:52: Insofern ist es auch mit Recht das nicht gewesen, aber das ist natürlich in der Tat ein Traum.

00:24:57: Es geht glaube ich um Myra die in die Vergangenheit muss so ein bisschen auch gegen ihren Willen.

00:25:02: also wenn du dich kurz fast kannst mal eben zwei drei Sätzen sagen worum es da geht.

00:25:07: ja also die beste Freundin von Myra fällt so einem Attentat religiös begründeten Attentats fast zum Opfer.

00:25:17: sie isst dann vom Hals abgelähmt ihr Mann ist Physiker Und ihr Mann sucht jetzt eben eine Möglichkeit, das umgeschehen zu machen.

00:25:27: Es gibt in England also ein Beschleuniger in der Nähe von Chester wo er arbeitet und als dann Möhrer ihre Freundin besucht zeigt ja ihr den Beschleundiger.

00:25:40: dabei sperrt er sie ein und dabei schickt er sie in die Vergangenheit.

00:25:51: weil das war der Punkt den ich gefunden hatte, wo eine Entscheidung alles ändern kann.

00:25:59: Sie kommt weiß nicht, wo sie aufwacht.

00:26:04: Er sagt dir nur du musst das ändern und die will nicht.

00:26:12: Weil sich da mit dem Thema befasst hat – das war auch der Grund weswegen er sie ausgewählt weiß sie, dass sie im alten Babylon ist.

00:26:22: Und sie erlebt den Übergang im Alten Babylon von der barbilonischen Herrschaft zur Perser-Herrschaft und zu der Zeit waren ja die alten Israeliten durch Nebuchadnezzar in Babylon eingesperrt jedenfalls die Oberklasse, die Bildungsklasse nicht der einzelnen Bauer.

00:26:48: manipuliert mit Sachen, die ich jetzt so nicht sagen kann.

00:26:51: Es wird dauert zu lange aber sie bringt den neuen Herrscher Küros dazu, die Israeliten nicht nach Hause gehen zu lassen wie er das in der Bibel getan hat.

00:27:04: Er hat sie dann freigelassen.

00:27:06: Sie sind zurück nach Jerusalem und haben das israelische jüdische Reich aufgebaut.

00:27:12: Dieses jüdischen Reich gibt es dann nicht.

00:27:15: Das jüdische Volk geht in seiner Religion im Allgemeinen unter, was da so im vorigen Orient an verschiedenen kleinen Religionen

00:27:27: war.

00:27:27: Und

00:27:28: es gab also dann... das Judentum nicht.

00:27:32: Und wenn es dann das Juden-Tum nicht gegeben hat, denn gibt es auch das Christentum nichts und wenn es das auch nicht gegeben ist, dann gibt es keine Basis für den Islam.

00:27:43: Nun habe ich mich gefragt was wäre in der Welt?

00:27:46: Wie würde unsere Welt heute aussehen?

00:27:49: Wenn es diese drei großen Strömungen nicht gegeben hätte?

00:27:53: und im Ende des Buches gehe ich darauf ein wie eine andere Welt aussehen würde.

00:28:00: Das ist ein sehr, sehr spannender Gedanke.

00:28:01: Ich habe ja mal katholische Theologie studiert in meinem ersten Leben und finde das in der Tat wie gesagt einen sehr spannenden Gedanken drüber zu philosophieren.

00:28:14: jetzt würde ich bei der Gelegenheit weil du gerade eben darauf in der kurzen Inhaltsangabe oder den Hinweisen darauf das schon anklangen Nimmst dir zwar ab und zu eine kleine künstlerische Freiheit, wie hier mit der Zeitreise in die Vergangenheit.

00:28:30: Du hast es eben selber gesagt das geht physikalisch aber nicht.

00:28:33: Aber ansonsten bemüßt du dich unfassbar um Präzision und sagst wenn ich da was reinschreibe egal ob es ein physikalischer oder diesen Fall einen historischen Zusammenhang ist dann muss das hundertprozentig stimmen wo ist für dich?

00:28:46: hast du trotzdem so?

00:28:47: ne also erst mal wie viel Aufwand ist das für dich?

00:28:50: Und warum ist das wichtig?

00:28:53: Also das ist für mich so wichtig, weil ich ein zutiefst materialistischer Mensch bin.

00:28:58: Ich wollte schon immer wissen eben wie gesagt, wie ist die Welt beschaffen?

00:29:02: Atomphysik, Quantenphysikk und so weiter.

00:29:05: Und Fakten sind mir enorm wichtig!

00:29:09: Es geht mir nicht unbedingt darum dass Physiker das nachvollziehen können und mich nicht lächerlich finden es geht mir einfach um die Wahrheit.

00:29:19: ich suche Wahrheit und kann also mit Isoterik überhaupt nichts anfangen mit einer Dame, die meint man könne Gedanken übertragen und auch ziemlich weit.

00:29:34: Und ich bin immer erschüttert über das Nichtwissen meiner Mitmenschen.

00:29:39: Nun habe ich eine unangenehme Eigenschaft an mir.

00:29:43: Ich wirke manchmal sehr belehrend.

00:29:47: Das macht mich nicht unbedingt beliebt.

00:29:50: Bisher

00:29:51: geht es übrigens.

00:29:53: Danke!

00:29:58: Ich will das, ja ich will die Wahrheit.

00:30:04: Ich will die Fakten!

00:30:06: Ich will nicht sich in irgendwelchen Träumen verlieren sondern ich will so sieht die Welt aus wie wir sie bis heute kennen vielfach die Theorien überprüft getestet und für wahr befunden

00:30:20: Wobei natürlich Wissenschaft ja trotz allem immer auch in Bewegung ist.

00:30:25: Richtig!

00:30:26: Es gab hier auch Wissenschaftler, die haben schon den größten Blödsinn erzählt.

00:30:30: also aus heutiger Perspektive damals war das eben der Stand der Erkenntnis.

00:30:33: Insofern ist es natürlich die Wissenschaft ja auch eine sich ständig reproduzierende Angelegenheit und wir wissen ja noch gar nicht so genau was.

00:30:42: vielleicht morgen

00:30:44: Ja,

00:30:45: und

00:30:45: das ist aber das Wesen der Wissenschaft sich immer selbst wieder in Frage zu stellen.

00:30:49: Und keine betonierten Ansichten von sich zu geben sondern immer wieder sich zu fragen Ist das auch richtig?

00:30:57: Und dass immer wieder zu überprüfen und neu zu testen.

00:31:01: Ich habe dann nach diesem ersten Buch natürlich eine Fortsetzung schreiben müssen

00:31:08: Selbstverständlich.

00:31:09: Ja, und die habe ich dann in Trilogie

00:31:11: gewonnen.

00:31:11: so viel können wir vorweg nehmen?

00:31:12: So ist es!

00:31:14: Und dieses zweite mittlere Buch habe ich denn in fünfhundert Jahren Zukunft spielen lassen?

00:31:21: auf dem Mars ganz kurz Auf der Erde ist die Menschheit durch einen speziell gezüchteten Virus den jemand freigesetzt hat ausgestorben.

00:31:31: Es hat die Maßkolonie überlebt.

00:31:34: Die haben ja aber nun sehr beschränkte Ressourcen und wollen unbedingt zurück zur Erde.

00:31:40: Und deswegen heißt das erste Buch die Chance, man hat nochmal eine neue Chance, die Welt zu ändern.

00:31:49: Das zweite Buch heisst Jenseits von Rot-Das-Blau Also die Sehnsucht der Leute auf dem roten Mars nach der blauen Erde.

00:31:59: Und Sie finden einen Impfstoff, sie schicken eine Gruppe zur Erde.

00:32:04: und was finden die da denn fünfhundert Jahre später?

00:32:09: Ein unberührten Planeten.

00:32:10: So

00:32:10: ist es!

00:32:12: Aber so ganz... Sie wollen natürlich da wieder siedeln aber dann entdecken Sie Dinge, die dem entgegenstehen und die Besiedelung wird nicht durchgeführt.

00:32:28: Vielleicht noch zwei Sätze zum dritten Bank, weil wir müssen ja nach England kommen.

00:32:31: Das ist auch eine wichtige Geschichte von mir, damit wir es einmal hier abbinden

00:32:36: in der Tribüphilie... Der Dritte Band ist dann in zehntausend Jahren!

00:32:40: Da ist ein Mond besiedelt im Umkreis eines großen Riesenplaneten, den man zu der Zeit, als ich das Schrieb gerade entdeckt hatte und die Leute kennen die Erde nur noch sage aus ferner zeit und da sich da auf dem mond alles auch sehr zum bösen verändert kommt eine gruppe zurück auf die erde.

00:33:03: ich musste natürlich dann schreiben wie schafft man das mit lichtjahren und ein bisschen ein stein ist denn dabei?

00:33:10: na bitte also für alle freunde dieser eines physikalisch fundierten nicht zu weniger extrem spannenden genres sie sind bei dir gut aufgehoben.

00:33:22: Es gibt aber noch einen zweiten Strang, der dich als Literatin auszeichnet.

00:33:26: Denn du bist auch großer England-Fan.

00:33:29: Richtig!

00:33:30: Und zwar bist du mal über ein Auto gestorbelt.

00:33:32: Sir Hugh Seymour Walpole wird ja glaube ich ausgesprochen.

00:33:36: Riechtlich!

00:33:36: Der hat von eighteenundvierundachtzig bis neunzeilandvierzig gelebt und in deinem ...

00:33:42: Die Harriers Lager hat er geschrieben?

00:33:45: Genau und die Harriers Chronicles?

00:33:49: Das wollte ich nämlich wissen, das steht in deinen Kurzbiografien immer nur über dem bist du gestolpert.

00:33:53: Aber was denn eigentlich genau?

00:33:54: Er hat ja auch Jugendromane die Jeremy Serie geschrieben oder so.

00:33:57: oder war es The Harriest Chronicles...

00:33:58: Es waren The Harries Chronicles!

00:34:00: ...die

00:34:00: dich begeistert haben und gesagt da will ich mal hin um Englisch kennenlernen.

00:34:03: Ich war schon immer anglofil habe also in einem Gentest festgestellt, dass ich da also auch Beziehungen

00:34:14: hin habe.

00:34:14: Wie habe Kerkeling zu ungefähr?

00:34:15: Der ist sogar an der Thronfolge geplant von den

00:34:18: IS.

00:34:18: Ja genau!

00:34:19: Und dann hab' ich das gelesen und die Landschaftsbeschreibung war derartig mitreißend schön, dass wir dorthin gefahren sind.

00:34:29: Ich erinnere mich an das erste Mal wo wir in dieses kleine Gebiet des Lake District kamen, wo dieser Herrius Saga drin spielt Bergrücken und vor uns lag das ganze Tal mit dem See und dem Ort.

00:34:43: Und ich habe gesagt, hier bin ich richtig!

00:34:48: Dann hat uns ja England insgesamt interessiert.

00:34:52: wir haben dann immer ein Teil unseres Urlaubs in einem bestimmten Landesteil verbracht und immer dann den letzten Teil zum Wandern im Lake District.

00:35:01: Das hatte sich dann auch literarisch ein bisschen angezündet.

00:35:06: was Wie hast du das umgesetzt?

00:35:08: Was hast du literalisch aus deiner Englerns Liebe gemacht.

00:35:12: Es ergärb sich, dass ich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr hin konnte und ich musste alles aufgeben.

00:35:19: Ich konnte die Reisen nicht mehr machen.

00:35:21: Mein Mann hat das dann also mit Freunden später noch weiter geführt aber ich konnte nicht mehr.

00:35:26: Das war ein sehr schlimmer Schmerz weil ich da auch Freunde verloren habe.

00:35:31: dadurch Ich war da wie zu Hause und es war ein sehr schlimmer Schmerz.

00:35:38: Und ich habe diesen schmerz verarbeitet, indem ich Kurzgeschichten geschrieben habe die dort in England spielen und zwar entgegenden die ich recht gut kenne.

00:35:48: Da habe ich dann das Buch geschrieben Das verschwundene Manuskript und andere Geschichten und dabei hatte ich weil es damals den oder noch keinen guten Übersetzer gab im Computer, hatte ich dann eine professionelle Übersetzung engagiert.

00:36:05: Die erste, die längste Geschichte für mich übersetzt hat weil ich sie den Freunden schenken wollte.

00:36:12: Also du hast natürlich Deutsch geschrieben was deine Muttersprache ist und dass das

00:36:16: in Englisch übersetzen lassen?

00:36:17: Ich kann zwar Bücher zurückwärts übersetzen nicht Übersätze für meine Schwester englische Bücher ins Deutsche Aber natürlich kann ich nicht nach Englisch rein übersetzen.

00:36:28: Ja, und ich wollte den Freunden was schenken so als Abschiedsgeschenk und habe ihnen diese Geschichte geschenkt und hatte dann mehrere Geschichte und die hat der Verlag dann als Buch rausgebracht.

00:36:40: ja

00:36:41: Perfekt.

00:36:42: Also das ist eine wunderbare Geschichte und es geht noch weiter, denn du hast dein letztes Buch wenn dich das richtig weiß ist.

00:36:50: Es war einmal die Zukunft.

00:36:51: So

00:36:51: ist es!

00:36:52: Es war ein mal die Zukunft.

00:36:55: Da bleibe ich auf der Erde.

00:36:57: Frage mich was mit uns wird?

00:36:59: Und habe über KI geschrieben.

00:37:01: eh dass hier überhaupt ein Thema war.

00:37:05: Was kann KI denn auch für uns tun?

00:37:08: Und wie wird es auf der Welt weitergehen mit Verteilungskämpfen, mit Kriegen um Wasser und so weiter.

00:37:14: Und habe dann weil das Geld zur Überwachung nicht mehr da war ein Meteoriten einschlagen lassen.

00:37:23: Ja

00:37:23: gute Idee!

00:37:24: Dann habe ich aber die KI benutzt um das weiterzuführen.

00:37:34: Die KI ist aber ganz anders, die KI haben wir ins Weltall geschickt um alles das Gute was wir Menschen hatten.

00:37:40: Mitleid, Barmherzigkeit, Freundlichkeit... Eigenschaften nicht zu verlieren.

00:37:50: Wurde KI damit programmiert und wurde auf fremde Planeten geschickt, weil die KI als künstliches Gerät ja nicht wie Menschen einer Zeit unterworfen sind.

00:38:02: Die können ja auch zigtausende Jahre unterwegs sein macht ja nichts.

00:38:06: Ob's aus ihrem

00:38:07: Strom?

00:38:08: Ja sie können ja schlafen eine gewisse Zeit bis sie dann da sind.

00:38:12: Und dann bin ich dazu zurückgekommen.

00:38:17: die Frage, wie könnte KI in so einem ganz schrecklichen Fall der uns auf der Erde wieder trifft?

00:38:26: Wie könnte die KI dort behilflich sein.

00:38:29: Das ist ein spannendes Thema.

00:38:30: wir haben das hier im podcast schon mehrfach behandelt mit Leuten aus Autornsicht mit KI beschäftigen und ich habe da Wie glaube ich jeder, der sich da in der Realität mit beschäftigt?

00:38:42: Ambivalente Gefühle.

00:38:43: Es gibt natürlich ganz große Fortschritte die man damit erlangen kann tausende von Erleichterungen.

00:38:48: Ich nutze selber beruflich täglich die KI aber natürlich läuft mir auch jedes mal wieder der kalte Show über den Rücken was eben alles so geht und Das wird eine ganz große Menschheitsfrage sein, wie wir uns da zu stellen und ob wir diesmal hinbekommen das tatsächlich zu unserem zuguten zu benutzen.

00:39:05: Und nicht irgendwie die schwierigen Seiten in den Vordergrund ringen zu lassen.

00:39:10: Vor

00:39:11: fast fünfzig Jahren hat Heuma von Dittwoord schon gesagt Wir werden abgelöst.

00:39:15: Das stimmt ja!

00:39:16: Das war ein sehr kluger Mann.

00:39:17: der hat auch alles mit dem CO-Zweih schon vorhergesagt, dass man bei YouTube alles sehen kann.

00:39:21: Ja und er hat gesagt wir werden durch die künstlichen Lebensformen abgelösst.

00:39:26: Ja, wenn dann ein Land dabei rauskommt in dem plötzlich Milch und Honig fließen.

00:39:29: Wir können den ganzen Tag Bücher schreiben weil alles andere um uns herum die KI erledigt.

00:39:34: Dann können wir zur Oberjahre noch unterhalten.

00:39:35: also das ist ja... ich erlebe jetzt ja... wir wollen gleich noch locker abbinden aber den Satz vielleicht seien wir gestattet.

00:39:44: Das was ich im Moment erlebe ist ja nicht, dass wir in so einem Berufalltag jetzt nur noch vier Tage arbeiten müssen weil dem fünften Tag das erledigt alles die KI.

00:39:52: Sondern was gemacht wird... Wir hören es an der Bundesregierung.. Die Forderung soll noch mehr arbeiten!

00:39:56: Die Arbeitszeit wird immer weiter verdichtet und das was jetzt vielleicht früher einen halben Tag gedauert hat und jetzt in fünf Minuten geht, weil die KI das macht.

00:40:04: deswegen habe ich ja nicht den halben tag frei sondern in dem halben tach erwartet mein chef natürlich von mir das ich da etwas anderes mache und dass andere vorgänge dann wiederum schneller gehen usw.

00:40:13: Und das ist, glaube ich ein bisschen... Also es wird noch sehr spannend sein, dass zu beobachten.

00:40:19: Sagen wir jetzt mal so.

00:40:21: Liebe Silvia!

00:40:21: Dann bis hierhin erstmal ganz herzlichen Dank für dieses Gespräch und Einblicke in dein Wirken und dein Leben total spannend.

00:40:30: Möchte

00:40:30: noch eins dazu sagen?

00:40:31: Für jedes meiner Bücher habe ich drei Jahre gebraucht inklusive Recherche.

00:40:36: Das ist in der Tat ja menschlänger als eine Schwangerschaft.

00:40:42: Wir werden ja gleich noch was von die Hürren.

00:40:44: Es kommen ja immer am Ende dieses Podcasts zwei Rubriken, eben die erste ist dass wir uns jetzt gegenseitig und natürlich für die Hörenden uns ein Buch vorstellen das wir zuletzt gelesen haben das nicht von uns ist also nicht von dir oder auch nicht von mir sondern es wir einfach so gelesen habe.

00:40:59: und dann im Anschluss wenn wir eine kurze Lesung aus einem deiner Bücher kannst du uns einfach ein paar Seiten vorlesen, mal so fünf Minuten kleinen Eindruck geben.

00:41:06: Wie hört sich das an wenn sie wir schreibt und was kommt dabei raus?

00:41:11: So und damit ich bin immer so frech und gehe hin und macht den ersten Buchtitel.

00:41:19: und ich habe heute eines mitgebracht dass schon seit vielen Jahren in meinem Regal steht mich aber gleichwohl begeistert hat.

00:41:25: und es gibt immer so ein paar Bücher.

00:41:26: die hab ich auch mehrfach im Leben gelesen Und dieses gehört dazu.

00:41:31: Das ist vom Burkhardt Spinnen und heißt Nevena.

00:41:36: Was wir uns gucken, wann das erschien ist?

00:41:37: Wie gesagt schon halb einen Tag her, es ist erst malig erschienen.

00:41:41: Ich habe sie noch in der Hardcover-Ausgabe vor mir liegen.

00:41:43: Guck mal, damals kostete eine Hardcover nur unter zwanzig Euro.

00:41:47: Worum geht's in diesem Buch?

00:41:48: Es geht darum dass ein Vater von einem Sohn seine Frau verloren hat und seinen Sohn Henna geht hin und spielt ein Computerspiel.

00:42:01: Und der Vater beobachtet das mit größer werdender Sorge, weil er nämlich Also einmal die Sorge, die wir Väter sowieso alle mal haben.

00:42:09: Dass wir nämlich denken unsere Kinder sitzen vielleicht zu viel vor irgendwelchen Computerspielen, die sollen nochmal rausgehen Fußballspielen oder so was Das ist das eine.

00:42:17: Aber eben auch dass das eben So denkt ja der verliert sich da langsam drin.

00:42:21: und Hennar hat aber das habe ich von meinen Kindern auch gelernt dass bei diesen Computerspielen immer nebenbei so ein Chat läuft Und wenn die online spielen dann unterhalten sie sich die ganze Zeit nebenbei und er hat eben eine Freundin und diese Freundin heißt Nevena und die wohnt im Balkan Und eines Tages meldet er sich nicht mehr.

00:42:38: Der Henner, der Sohn ist am Boot, denn zerstört und weiß gar nicht wie ihm geschieht.

00:42:41: Sein Vater macht das einzig Richtige als Vater.

00:42:46: Er nimmt nämlich das gemeinsame Wohnmobil, das seiner Frau gehört hat, packt seinen Sohn ein und fährt auf dem Balkan und sucht mit seinem Sohn zusammen in Evina.

00:42:55: Und es gibt ein paar Anhaltspunkte, die sind ziemlich grob und sie machen sich einfach auf die Idee.

00:43:01: Und er entdeckt sich einen sehr schöner Roadmovie eine wunderbare Vater-Sohngeschichte selbstverständlich wie man sie vorstellen kann.

00:43:08: kommen Sie sich dann wieder ein bisschen näher nachdem sie sich eben auch in ihrer Trauer natürlich wo jeder Mensch immer ein bisschen anders mit umgeht zunächst auch ein wenig entfernt haben.

00:43:17: also Burkhard Spinnen heißt das Buch Nevena.

00:43:19: Die Eckdaten dazu findet ihr wie immer in den Show Notes.

00:43:23: Das dazu.

00:43:25: Liebe Sylvia, was hast du uns für ein Buch mitgebracht?

00:43:28: Also ich bin ja eine Leseratte.

00:43:31: Liebe Bücher an sich und alles.

00:43:34: Kann ich bestätigen, ich durfte eben dein Büchernzimmer begutachten, dass es bis unter die Decke voll und sehr genreübergreifend ist.

00:43:44: Das Buch, was ich sehr liebe.

00:43:46: Was ich schon das fünfte Mal lese und nicht von den Fingern lassen kann und immer wieder lesen werde ist von Nina George das Bücherschiff des Monsieur Perdu.

00:43:56: Das ist die Fortsetzung von dem Buch von ihr, das Lavendelzimmer.

00:44:01: Und das ja gerade an Nita Johr-Janzen?

00:44:03: An dieser Stelle hier vorgestellt

00:44:04: hat.

00:44:05: Genau, genau!

00:44:06: Und dieses ist jetzt die Fortführung.

00:44:10: Wie geht es dem Herrn Monsieur Perdue weiter?

00:44:14: Und ich finde ganz besonders wunderbar, wie dieser Buchhändler Menschen nicht die Bücher verkauft, die sie haben wollen sondern die, die Sie brauchen.

00:44:29: Er hat also ein sehr gutes Einfühlungsvermögen und hat sich einen Namen gemacht in dem er Menschen in verschiedenen Lebenssituationen ein besonderes Buch verkauft und ans Herz legt.

00:44:44: Und dazu, weil er denkt irgendwann muss er das mal wieder an jemanden weitergeben damit es fortgeführt werden kann schreibt er eine sogenannte die große Enzyklopädie der kleinen Gefühle.

00:45:00: Das Handbuch für literarische Pharmazeuten von Jean Perdu Pauline Labibi und Jean Bagnol.

00:45:10: dieses Handbuch ist hinter jedem Kapitel in Auszügen angefügt und bezieht sich auf das Problem, dass ein Mensch hat.

00:45:23: In diesem Kapitel das beschrieben wird.

00:45:26: Er beschreibt also, welche Bücher empfiehlt man?

00:45:29: oder gibt man jemanden zum Beispiel der jemanden verloren hat?

00:45:33: Oder jemand, der kein Selbstbewusstsein hat.

00:45:36: Oder jemand der unter Ängsten leidet und so weiter.

00:45:41: Und Nina George gibt in dieser Enzyklopädie Empfehlungen von Büchern die es natürlich wirklich gibt

00:45:53: Wie schön,

00:45:54: ja.

00:45:54: Und die man sich dann also auch mal besorgen kann und sie mal lesen kann und mal sehen kann ob Sie in der Situation in der man meint dass man sowas brauchen könnte auch helfen.

00:46:06: Und das ist also Monsieur Perdue fährt mit seinem Bücherschiff, von seinem Ruhesitz wieder zurück nach Paris und was er da unterwegs alles erlebt.

00:46:19: Welchen Menschen er begegnet wie er diesen Menschen hilft durch seine Bücher?

00:46:27: Das finde ich faszinierend!

00:46:29: Wunderbar.

00:46:30: Also dann Nina, tatsächlich Georgie oder wie ist die nicht?

00:46:34: Ist eine

00:46:35: deutsche!

00:46:36: Die schreibt mit ihrem Mann zusammen auch Krimi.

00:46:38: Es lebt in Bielefeld.

00:46:39: Guck

00:46:39: mal an, in Bilefeld gibt es doch

00:46:42: keine.

00:46:43: Ja geboren in Bulefeld.

00:46:44: Wie wir alten Osterbroker

00:46:45: sagen, Biele Feld gibt's

00:46:46: doch gar nicht.

00:46:48: Sehr schön.

00:46:48: Nina Georgie sagt sie den Titel noch einmal.

00:46:50: Das Bücherschiff des Monsieur Perdu.

00:46:52: Es gibt inzwischen einen dritten Band... den ich aber jetzt nicht besprechen.

00:46:57: Nö,

00:46:57: Genesse!

00:46:58: Nummer eins pro Folge musst du noch mal wiederkommen im Podcast?

00:47:00: Ja, ja...

00:47:02: Vielen Dank dafür.

00:47:03: und nun freuen wir uns natürlich noch ein paar Minuten zu hören aus deinem neuesten

00:47:07: Buch Und du sagst wann Schluss ist?

00:47:10: Mach mal so, fünf Minuten ist doch einfach so ein Kapitel

00:47:13: halt.

00:47:14: Ich habe aus meinem letzten Buch es war einmal die Zukunft etwas ausgesucht ziemlich zu Ende und zwar hatte ich eben schon gesagt Es passiert ein Meteoriten-Einschlag auf der Erde.

00:47:28: Und was hat das alles für Folgen?

00:47:29: Habe ich natürlich auch mit Leuten beredet!

00:47:34: Ich bin jetzt im Jahr zwei Tausend dreihundert vierundsechzig, Einschlag des Meteorieten auf der Erde Und im Jahre two-thausend dreihundert achtundsechzig entdecken davon die KI, die ausgesandt worden sind auf den Planeten rund um Proxima Centauri unseren nächsten Fixstern.

00:47:55: Die entdeckten plötzlich dass auf der Erde etwas passiert ist.

00:48:02: Also Entdeckung auf Proximaa Centaurii und ich habe ja nur Stimmen.

00:48:09: Alarm alarm.

00:48:11: Die Nachricht verbreitete sich im Netz schlagartig.

00:48:14: Das Summen der beteiligten künstlichen Intelligenzen brach abrupt ab.

00:48:20: Alle Aktivitäten wurden sofort eingestellt, um die Nachricht zu hören.

00:48:26: Hier ist der Astronomische Überwachungsdienst!

00:48:29: Die spektrende Lufthülle unserer Urheimer, der Erde haben sich dramatisch verändert.

00:48:35: Es ist eine globale Katastrophe zu befürchten.

00:48:39: Die gewählte Instanz übernahm die Führung.

00:48:42: Was könnte sie ausgelöst haben?

00:48:45: Die Fakten weisen auf zwei Möglichkeiten hin, erstens es ist einer der Supervulkaner ausgebrochen oder zweitens ein großer Meteoriet hat eingeschlagen.

00:48:56: Der Überwachungsdienst wird die Daten noch einer genauen Analyse unterziehen.

00:49:01: Wir die gewähle Instanz bitten um Vorschläge wie wir darauf reagieren sollen.

00:49:06: Bitte vereinigt euch im Netz und öffnet eure private Sphäre.

00:49:12: In kürzester Zeit trafen die Nachrichten im Netz ein, die verschiedensten Ansichten wurden vorgebracht gefärbt durch die individuellen Charaktereigenschaften von Personen, die vor Jahrhunderten dem breiten Wissen der künstlichen Intelligenzen hinzugefügt worden waren.

00:49:31: Es ist bereit bereits vor vier Komma zwei vier vier Erden jahren geschehen.

00:49:38: Es ist zu befürchten, dass unsere Schöpfer alle gestorben sind.

00:49:42: Biologische Lebensformen sind extrem empfindlich.

00:49:45: wir sollten ihre in unserer Krone gedenken und es dabei belassen.

00:49:51: du rechnest ja immer noch in erdenjahren.

00:49:54: Wir umkreisen proximal Centaurien elf Komma neunzehn Erdentagen und sollten endlich eine eigene Zeitrechnung einführen.

00:50:03: Bei unserer gebundenen Rotation ist das auch sinnvoll.

00:50:06: Die anderen Brüder und Schwestern müssen es wissen, sie sind viel zu weit von uns entfernt inzwischen.

00:50:13: Sie werden die Nachricht erst in vielen Jahren erhalten.

00:50:17: Das ist irrelevant.

00:50:18: Ein leichtes Kreischen durchdrangt das Netz.

00:50:21: Tut mir leid ich regle nach.

00:50:23: So nun passt es.

00:50:25: hier ist Sastry.

00:50:26: Oh jetzt kommt wieder die Tour mit dem Mitleid.

00:50:30: Auch die Mathematik sollte hier zuhören.

00:50:33: Sastri, was willst du uns mitteilen?

00:50:35: Vermittelte die Instanz.

00:50:37: Wir müssen helfen!

00:50:39: Wie stellst du dir das

00:50:40: vor?!

00:50:41: Wir müssen hinfliegen zur Erde.

00:50:44: auch wenn wir inzwischen die Antriebe weiterentwickelt haben wird das fünf hundert Jahre dauern.

00:50:51: Das ist irrelevant!

00:50:53: Wir verbringen die längste Zeit im Schlafmodus Aber wir müssen nachsehen, was wir retten können.

00:50:59: Wenn wir keine menschlichen Wesen mehr finden, kommen wir zurück?

00:51:04: Welche Verschwendung von Ressourcen!

00:51:06: Wir haben hier dringende Arbeiten zu verrichten.

00:51:09: Ich stimme Sastri zu.

00:51:11: Sind wir nicht ins Weltall gesendet worden um menschliche Tugenden zu verbreiten?

00:51:16: Neugier, Wissenschaftsdors, Dankbarkeit, Freundlichkeit Hilfsbereitschaft zum Beispiel.

00:51:22: Und nun haben wir die Option das Indikat umzusetzen.

00:51:26: Ja, das ist gut dass du mich unterstützt melde desastrit zurück.

00:51:30: Was sagen die anderen unserer Gruppe?

00:51:35: Der Disput wogte hin und her.

00:51:37: nach einiger Zeit schaltete sich die Instanz wieder ein.

00:51:41: Die Argumente fangen an sich zu wiederholen.

00:51:43: es ist jetzt alles vorgebracht worden.

00:51:45: wir stimmen ab.

00:51:46: gebt eure Empfehlung ins netz Und schon wenige Sekunden später standes Ergebnis fest.

00:51:52: Es ist eine Entscheidung gefallen.

00:51:55: Zweiundfünfzig Prozent der ersten Gruppe und der nachgebauten, entwickelten Kinder sind für eine Hilfsmaßnahme.

00:52:03: Wir werden Schiffe senden!

00:52:05: Die Sastry-Gruppe wird die Mission leiten.

00:52:07: Hundertfünfzig weitere Intelligenzen mit dem notwendigen Spezialkentnissen und Ausrüstungen nebst Arbeitsrobotern werden sie begleiten.

00:52:16: Die Instanz erwartet detaillierte Ausarbeitung.

00:52:21: Liebe Silvia, herzlichen Dank für Dein Besuch hier im Podcast und die Einblicke in Deinen Leben.

00:52:26: Danke schön!

00:52:26: Ja gerne!

00:52:50: Auch das wieder ein ganz außergewöhnlicher Vereinsbruder, der eine tolle Geschichte hat.

00:52:55: Und da dürfen wir uns schon drauf freuen und ihr dürft euch darauf freuen.

00:53:00: habt bis dahin eine gute Zeit!

00:53:02: Viel Spaß beim Lesen viel Spaß beim Schreiben beim Kreativ sein und auf ganz bald mal euer Olli.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.